Zum Jahreswechsel habe ich nicht nur zurückgeblickt, sondern auch nach vorne geschaut: Welche digitalen Tools möchte ich 2026 endlich einmal ausprobieren – oder nach längerer Pause wieder bewusst in meinen Unterricht integrieren?
Im Schulalltag bleibt dafür oft wenig Zeit. Umso spannender ist es, sich gezielt Tools vorzunehmen, die neue Impulse geben, Arbeitsprozesse erleichtern oder Unterricht einmal anders strukturieren. Einige davon kenne ich bereits, habe sie aber länger nicht genutzt, andere stehen schon länger auf meiner Liste.
In den kommenden Monaten möchte ich diese Tools Schritt für Schritt testen und reflektieren, wie gut sie sich tatsächlich im Unterrichtsalltag bewähren – mit dem Ziel, langfristig nur das zu behalten, was wirklich unterstützt und entlastet.
Hermeneus
Hermeneus bietet die Möglichkeit, lateinische Texte gezielt zu erstellen und zu differenzieren. Besonders spannend finde ich dabei die verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten, vor allem weil es die Lektionen aus unserem Lehrbuch geben soll. Genau deshalb möchte ich mir das Tool 2026 einmal genauer anschauen und testen, wie gut es sich im Unterricht einsetzen lässt.
KI@alp Dillingen
Als die KI des Freistaates Bayern neu erschienen ist, konnte sie mich zunächst noch nicht wirklich überzeugen. Inzwischen soll es jedoch einige neue und spannende Funktionen geben. Genau deshalb möchte ich der Anwendung 2026 noch einmal eine Chance geben und schauen, wie sinnvoll sie sich inzwischen im Unterricht einsetzen lässt.
StoryBoardThat
Lange habe ich keine Comics mehr im Unterricht eingesetzt. Mit Latein juckt es mich aber wieder in den Fingern, diese Arbeitsform aufzugreifen. StoryboardThat bietet dafür viele spannende Möglichkeiten, und ich habe bereits einige Ideen im Kopf, wie sich das Tool sinnvoll im Unterricht einsetzen ließe.

Oncoo
Oncoo habe ich früher vor allem für Kartenabfragen genutzt. Das Tool funktioniert sehr unkompliziert, ganz ohne Anmeldung und komplett anonym. Genau das sorgt im Unterricht oft für eine hohe Aktivierung, weshalb ich es 2026 gerne wieder häufiger einsetzen möchte.

Pages
Vor einiger Zeit habe ich einen Podcastbeitrag zu Portfolios mit Pages gehört. Seitdem habe ich mir immer wieder vorgenommen, diese Idee selbst umzusetzen – bin im Schulalltag aber nie so richtig dazu gekommen. Für 2026 möchte ich mir das nun fest vornehmen und Portfolios mit Pages endlich einmal ausprobieren.
Fazit
Der Blick nach vorne hat mir gezeigt, dass es einige Tools gibt, die ich bewusst (wieder) in den Fokus rücken möchte. Nicht alles Neue ist automatisch besser, aber manches verdient eine zweite Chance oder einfach mehr Zeit zum Ausprobieren. 2026 soll deshalb ein Jahr werden, in dem ich ausgewählte Tools gezielt teste – immer mit dem Blick darauf, ob sie meinen Unterricht sinnvoll ergänzen und den Alltag erleichtern.
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